Verbundwohnen Marzahn-Hellersdorf

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Das Verbundwohnen Marzahn-Hellersdorf ist ein Angebot für nicht abstinenzfähige Personen, die wohnungslos sind oder von Wohnungsverlust bedroht sind.

Auf Grund des Abstinenzanspruchs vieler Anschlusshilfen in der Suchtkrankenhilfe ist es häufig nicht möglich, diesen Personen in ihrer höchst instabilen Lebenssituation eine Erprobung der neu erworbenen Fähigkeiten im Bereich des teilstationären Wohnens anzubieten. Diese Lücke schließt die GEBEWO Soziale Dienste in Marzahn-Hellersdorf mit ihrem Verbundwohnen für volljährige Personen, die an einer chronifizierten Alkoholabhängigkeitserkrankung leiden.

Heidenauer Straße Verbundwohnen Marzahn Hellersdorf

Zielgruppe

  • Personen, deren Leben/ Biografie durch Wohnungslosigkeit und übermäßigen Alkoholkonsum sowie etwaige Begleiterkrankungen geprägt ist
  • Abstinenz wird nicht voraus gesetzt

Ziele
Mögliche weitere Ziele neben der Erreichung individueller Ziele:

  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Stabilisierung der Lebenssituation
  • Vermeidung von Verschlimmerung
  • Konstruktive Auseinandersetzung mit der Suchterkrankung
  • Sicherstellung der Grundversorgung
  • Vermeidung von Verschlimmerung der psychischen und physischen Krankheitsfolgen
  • konstruktive Auseinandersetzung mit der Suchterkrankung (Entwicklung einer Krankheitseinsicht bzw. Veränderungsmotivation, Reduzierung bzw. Stabilisierung des Suchtmittelkonsums, Punktabstinenz)
  • Befähigung zur eigenständigen, sinnvollen Alltagsorganisation und Hilfe bei der Bewältigung (regelmäßige, gesundheitsfördernde Ernährung, regelmäßiger Einkauf, Sicherstellen der hygienischen Grundbedürfnisse)
  • Förderung von Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung und Gestaltung von sozialen Beziehungen im Freizeitbereich sowie im Bereich Arbeit/ Beschäftigung
  • Weiterentwicklung der Tagesstrukturierung in verschiedenen Beschäftigungsfeldern (z.B. Kontakt- und Beschäftigungsladen, Anbindung an Freizeitstätten)
  • Unterstützung beim Umgang mit Geld; Geldeinteilung

Marzahn-Hellersdorf buero Marzahn-Hellersdorf schrank

Leistungen/ Schwerpunkte

  • Hilfestellung bei der Alltagsorganisation und Sicherstellung der hygienischen Grundversorgung
  • Individuelle Beratung und Information/ Begleitung bei Behördenangelegenheiten und gesundheitlichen Problemen
  • Unterstützung in gesundheitlichen Belangen (z.B. gesunde Ernährung, Blutdrucks- und Gewichtskontrollen)
  • Begleitung auf dem Weg zur Reduzierung des Alkoholkonsums (Atemalkoholkontrollen)
  • regelmäßige Einzelgespräche meist im Büro aber auch in der Wohnung, Begleitung zu Terminen beim JC, Suchtberatung, Bewährungshilfe u.a.
  • Unterstützung bei der Tages- und Kontaktgestaltung
  • Beschäftigungsangebote
  • Freizeitanregungen/ Ausflüge

Werkstatt BEW Hellersdorf

Aktuelle Angebote im Kontaktladen

  • Brunch
  • Entspannung
  • Psychoedukation
  • Holzwerkstatt
  • Nähwerkstatt
  • Kochen/ Backen
  • Kreative Angebote mit unterschiedlichen Materialien
  • Gedächtnistraining
  • Fitnessgeräte
  • Tischtennis/ Dart
  • Diverse Brett- und Kartenspiele

Wochenplan 2015
Forderung der Punktabstinenz zu allen Gruppenangeboten!

Räumlichkeiten:

  • TWG: Einzelzimmer in einer 2-, 3- oder 5-Zimmer-Wohngemeinschaft, das je nach Wunsch möbliert ist oder, das sie sich individuell einrichten können.
  • Die Wohneinheiten befinden sich bis auf eine WG in erreichbarer Nähe zum Kontaktladen und zu den Büros.
  • BEW: Wir betreuen in der eigenen Wohnung oder stellen eine 1-Zimmer-Wohnung als Trägerwohnung in Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

In den Wohneinheiten versorgen sich die KlientInnen selbst.

EmpfangDer Kontaktladen
Hier befinden sich zum einen die Büroräume der Mitarbeiter_innen und die Küche zum Kochen und Vorbereitung von Mahlzeiten. Darüber hinausgibt es einen Fitness-/Sport- und Spieleraum, eine Holzwerkstatt, ein Gesprächsraum und einen großer Gemeinschaftsraum in dem die meisten Beschäftigungen angeboten werden und der u.a. mit einem Klienten-PC ausgestattet ist.

Aufnahmebedingungen

  • Veränderungsbereitschaft, Mitwirkungswillen und Kooperationsfähigkeit.
  • Feststellung der Zuordnung zum Personenkreis nach § 75 i.V.m. § 53, 54 SGB XII und Notwendigkeit und Angemessenheit der Maßnahme durch den Sozialpsychiatrischen Dienst und das Fallmanagement im Bezirksamt
  • Zuordnung/Steuerung erfolgt über das bezirkliche Steuerungsgremium Psychiatrie.
  • Die Kosten für die Hilfemaßnahme werden beim Sozialhilfeträger beantragt.