Eingliederungshilfe

Im Zentrum steht der einzelne Mensch. Und es geht um nichts anderes, als die ganz unterschiedlichen und individuellen Grundlagen zu schaffen – oder auch neu zu entdecken –, um ein seelisches Wohlbehagen zu fördern.

Die Eingliederungshilfe hat zur Aufgabe, eine Behinderung/Beeinträchtigung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und den betroffenen Menschen individuell bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Zu ihren Zielen gehören die möglichst gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, die Ausübung eines angemessenen Berufes oder einer Tätigkeit und die Unabhängigkeit von Pflege.
Die Integration von Menschen mit seelischen Behinderungen ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es seit 2006 einen völkerrechtlichen Vertrag, der die Rechte von Menschen mit Behinderungen zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben konkretisiert.

Folgende Karte zeigt die Adressen und Orte an denen die GEBEWO - Soziale Dienste Berlin - Eingliederungshilfe leistet. Zur Detailansicht zoomen sie bitte in die Karte.

Ansprechpersonen für die Koordination der Eingliederungshilfe sind:
Ela Hörnschemeyer und Susanne von Boetticher

Büro der Geschäftsstelle:
GEBEWO - Soziale Dienste - gGmbH/GEBEWO pro gGmbH
Geibelstraße 77/78
12305 Berlin

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 030 / 70 78 44 90 (Durchwahl: 70 17 128 28 / 33)



Allgemeine FAQ zur Eingliederungshilfe

Wer kann die Eingliederungshilfe in Anspruch nehmen?
Leistungen der Eingliederungshilfe kann grundsätzlich jede Person in Anspruch nehmen, die zu dem Personenkreis gem. §53 SGB XII (Link: www.buzer.de) gehört. Die Zugehörigkeit wird in der Regel durch den Kostenträger (zuständiges Bezirksamt) und/oder den zuständigen Sozialpsychiatrischer Dienst geprüft. Geprüft wird auch die Leistungsberechtigung im Sinne der Sozialhilfe, d.h. die wirtschaftliche Situation der Menschen mit seelischer Behinderung. Zunächst ist eigenes Einkommen bzw. Vermögen einzusetzen, um Leistungen der Behindertenhilfe in Anspruch zu nehmen. Ergänzend zahlt dann die Sozialhilfe.

An wen kann sich der Hilfesuchende wenden?
Die Ansprechpersonen für Menschen mit seelischen Behinderungen und deren Angehörige sind die Hausärzt*innen, psychologische oder neurologische Fachärzt*innen, wenn es um die krankheitsspezifische Behandlung geht. Weitergehende Hilfen und Unterstützung bieten die Sozialpsychiatrischen Dienste der Gesundheitsämter der Landkreise und Städte. Hier sind alle behinderungsspezifischen Hilfe- und Förderangebote bekannt. In Zusammenarbeit mit den Ärzt*innen und Sozialarbeiter*innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes findet eine eingehende Bedarfs- und Hilfeplanung und Beratung statt. In diese Planung werden Menschen mit Behinderung, dessen Angehörige und Bezugspersonen sowie ggf. weitere Fachleute mit einbezogen.

Es gibt zwei Betreuungsarten der Eingliederungshilfe. Die Ambulante Betreuung und die Stationäre Betreuung.
Die Leistungen in dieser Betreuungsarten sind vielfältig. Sie orientieren sich an Art und Ausprägung der Behinderung sowie an der individuellen Lebenssituationsituation.

Welche Therapieformen gibt es?
Kunsttherapie und Ergotherapie sind handlungsorientierte Therapieverfahren: sie sind aktiv, fördern die Handlungsfähigkeit und soziale Kompetenz und die Erkenntnis selbst etwas bewirken zu können. Die Kunst- und Ergotherapie schafft Raum für kreative Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten und fördert die Fähigkeit sich und seine Umwelt über die Sinne wahrzunehmen und zu begreifen.